Endlich Ferien! Endlich wieder Ferien-Lese-Lust!

Ab 10. Juli geht es los

Viele neue Bücher kippeln schon unruhig in Kisten und Regalen, weil sie es kaum erwarten können, endlich gelesen zu werden.

Anmelden können sich alle Kinder ab 10 Jahren.
Anmeldungen sind während der gesamten Ferien möglich. 

Abgabe der Logbücher: spätestens am 07. September 
Abschlussparty: 15. September

Noch Fragen?

Dann kommt in eure Stadtbibliothek oder schaut unter www.ferienleselust-mv.de



Lesepaten gesucht!

Lesen ist noch immer eine Kernkompetenz in unserer Gesellschaft und die Grundvoraussetzung für eine aktive Teilnahme und ein selbst gestaltetes Leben.

Leider zeigen PISA und andere Studien, dass die Lesefähigkeit oft nicht ausreichend entwickelt ist.
Die Stadtbibliothek und die Regionalschule Rehna möchten dazu beitragen, diese unbefriedigende Situation zu verbessern.

Gesucht werden Menschen, die Spaß am Lesen haben und bereit sind, Grundschüler im Rahmen einer ehrenamtlichen Lesepatenschaft beim Erwerb und der Entwicklung ihrer Lesefähigkeit zu begleiten.
Dazu bedarf es keiner ausgebildeten Pädagogen. Lesepaten erhalten didaktisches Material. Bei Bedarf können kurzfristige Treffen organisiert werden, um sich über Erfahrungen und eventuelle Probleme auszutauschen.

Interessenten werden gebeten, sich in der Stadtbibliothek anzumelden.

Auch für Fragen steht die Stadtbibliothek unter 038872/52335 oder bibliothek@stadtrehna.de gern zur Verfügung.

Lesepaten in Rehna ziehen Resümee

Ein Beitrag für die SVZ vom September 2014

Vor einem Jahr haben Kirsten Schlomm, Brigitte Staude und Christine Schulz ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Lesepaten begonnen. Damals hatten sie auf einen Aufruf der Stadtbibliothek und der Grundschule reagiert. Die Idee, Menschen anzuwerben, die ehrenamtlich mit Grundschülern deren Lesefertigkeit trainieren, findet bundesweit immer mehr Beachtung und kann als durchaus erfolgreich bezeichnet werden.

Zunächst wussten jedoch die drei Lesepaten in Rehna nicht so recht, wie sich ihre Tätigkeit gestalten würde. Einmal pro Woche trafen sie sich fortan mit dem/der ihnen zugewiesenen Schüler/in in der Schule. Dabei standen ihnen die Grundschullehrer sowie Koordinatorin Kerstin Boldt stets zur Seite. Unsicherheiten, Probleme und Erfahrungen konnten in den vierteljährlichen Treffen der Lesepaten und Lehrer ausgetauscht werden.

Nun, nach einem Jahr ist sich Kerstin Boldt sicher: „Die Schüler haben sich in dieser individuellen Betreuung sehr wohl gefühlt, Erfolge sind spürbar.

Meine Kollegen und ich sind überzeugt von der Wirksamkeit der Lesepatenschaften und sehr an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. Auch über weitere Lesepaten würden wir uns freuen.“

Für Kirsten Schlomm, die selbst noch zwei schulpflichtige Kinder hat ist klar, dass sie auch in diesem Schuljahr eine Lesepatenschaft übernehmen möchte. „Ich habe immer versucht, diese Lese-Zeit abwechslungsreich und spannend zu gestalten. Wir haben uns gegenseitig vorgelesen, uns Gelesenes erzählt, kleine Spiele gespielt, bei denen Anleitungen gelesen und verstanden werden mussten, oder mit verteilten Rollen gelesen. So war es nie langweilig und hat uns beiden Spaß gemacht.“

Das bestätigt auch Christine Schulz: “ Ich kann nur unterstreichen, dass dieses Ehrenamt nicht nur eine wöchentliche Verpflichtung ist, sondern viel Freude macht und Bestätigung oder wenn Sie so wollen ein gutes Gefühl vermittelt.“ Auch sie hat Vieles ausprobiert, um ihrem „Schützling“ das Lesen schmackhaft zu machen. Es müssen ja nicht immer Geschichten sein. Auch Sachinformationen, Witze oder Rätsel können nur richtig gelesen auch verstanden werden.

Für Brigitte Staude ist auch die Lernsituation entscheidend. Während die Kinder zu Hause eher den einen oder anderen „Trick“ probieren , um ungeliebte Dinge wie Lesenlernen zu umgehen, reagierten sie auf die Anregungen der Lesepaten durchweg positiv. Deshalb wird auch sie weiter als Lesepate arbeiten.

Bleibt zu wünschen, dass Projekte dieser Art im wahrsten Sinne der Bedeutung „Schule machen“ und so die Chancen möglichst vieler Kinder zumindest in puncto Lesefähigkeit gestärkt werden können.



Arbeitsgemeinschaft Bibliothek

Es gibt sie noch – die Kinder, die neugierig ihre Nasen zwischen Buchdeckel stecken und manchmal stundenlang darin verharren.

Sie sind es dann auch, die sich in der AG Bibliothek zusammenfinden und ein Schuljahr lang 1mal wöchentlich in die Bibliothek kommen. Dort stellen sie sich ihre Lieblingsliteratur vor, beurteilen Neuerscheinungen, verfassen eigene Klappentexte und Buchempfehlungen und lernen einige Arbeitsabläufe der Bibliothek kennen. Sie helfen bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und wenn sie mutig sind, treten sie auch selbst in Aktion.

Besondere Highlights in den vergangenen Jahren:

der Besuch der Leipziger Buchmesse und die Lesenacht in der Bibo.